Was meinen Profis zu einer Pilgerreise
Pilgerkleidung und Pilgerzeichen
Die Peterskirche in Rom gehörte neben der Grabeskirche in Jerusalem und dem Grab des Heiligen Jakobus in Santiago de Compostela zu den drei wichtigsten Pilgerorten des Mittelalters.
Als Erinnerung an die Wallfahrt und als Beweis, dass sie tatsächlich an der heiligen Stätte waren, kauften die mittelalterlichen Pilgerer kleine Abzeichen, die rechtskräftigen Charakter hatten.
Jakobspilger trugen Muscheln, Rompilger die Schlüssel Petri (überkreuzte Schlüssel) oder früher das Palmblatt für Pilger
nach oder von Jerusalem .
Pilgerkleidung & Pilgerzeichen (christliche)
Januar 29th, 2007 by Felix Hardmood Beck

Obige Abbildungen stammen von www.flickr.com und geben einen historischen Eindruck …
Im Mittelalter bestand das christliche Pilgerkleid des Westens in einem braunen oder grauen Gewand (-> Nachbildung - Bildquelle: Ebay), das nachts als Decke diente; der breitrandige Pilgerhut (Schutz gegen Sonne und Regen) war mit der Jakobsmuschel (s.u.) geziert (daher stammt die heute abfällige Redensart, man könne sich dieses oder jenes an den Hut stecken); zur Ausrüstung gehörten Pilgerstab (siehe auch weitere Blogeinträge aus der Kategorie Pilgerstab) und Gurde (s.u.). Bildzeugnisse bieten die Darstellung von Pilgerhüten in der Tafelmalerei und Druckgrafik des Spätmittelalters.
Artikel über das gehen bzw wandern
Die Firma Manufactum hat in Ihren letzten Hausnachrichten einen Artikel übers Gehen veröffentlicht.
Ein Gastbeitrag von Ulrich Grober.
Hier der Downloadlink:
wandern
Empfolene Tagesdistanzen
Wie lange tragen mich meine Füße?
- Tagesdistanzen -
Beim Wandern soll man langsam beginnen um in Folge um so länger und schnelle gehen zu können. Beim Pilgern müssen viel Pilger bereits in den ersten Tagen die Pilgerschaft unterbrechen. Schuld ist oft der übertriebene Ehrgeiz.
Auch hier gilt die Regel - weniger ist mehr -. Hört man auf seinen Körper und inneren Rhythmus ohne sich zu sehr verausgaben, oder gesundheitlich zu gefährden, so ergeben sich meist folgende Richtwerte:
Schuhe beim Pilgern
Das Schuhwerk ist fast eine Glaubenssache.
- Festere Wanderschuhe
- Turnschuhe
- Sandalen
Vor allen sollte an das Schuhwerk gewöhnt sein und sich wirklich wohl fühlen. Nicht vergessen der Rucksack kommt hinzu und damit bieten etwas festere Schuhe mehr Halt. Oft ist der Mittelweg das Beste, also keine schweren Wanderschuhe, aber auch nicht ganz leichte Sandalen. Trekkingschuhe oder feste Turnschuhe sind meist am Besten geeignet. Besonders wichtig ist die Wasserdichte der Schuhe. Wenn man das Gehen nicht gewohnt ist, sollte man zumindest eine leichte Stütze des Knöchels sicherstellen. Auf jeden Fall sollte das Schuhwerk eine Dämpfung haben.
Wenn es das Gewicht zuslässt hilft es auch leichte Schuhe mitzunhemen und somit wechseln zu können. Damit haben auch Pilger gute Erfahrungen gehabt, die Blasen oder Schmerzen (Muskeln, Sehnen, Gelenke..) gehabt haben. Was auch sehr wichtig ist, sind die Socken. Wir schwören auf mitteldicke Wandersocken mit einem hohen Anteil an Schurwolle.
Beginnen Sie mit max. 18 bis 20km am Tag!
Wie bereite ich mich auf eine Fußpilgerschaft vor und was erwartet mich?

